Du kannst die Software auf deinem Smartphone in den Zustand zurückversetzen, in dem es ausgeliefert wurde. Das nennt man „Factory Reset“ oder „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“. 

Dabei wird alles rückgängig gemacht, was du geändert hast, seit du das Handy das erste Mal eingeschaltet hast. Gelöscht werden unter anderem:

Alle Apps, die du installiert hast
Adressen, Telefon- und SMS-Verlauf
Fotos, Videos, Musik und Dokumente, die du gespeichert hast
Gespeicherte WLAN-Passwörter und Kalendereinträge
Sytemeinstellungen, zum Beispiel Bildschirmhelligkeit oder Energiesettings
Wenn du ein Gerät zurücksetzt, ohne vorher das Hersteller-Konto (Google, iCloud, Huawei) zu entfernen, brauchst du die Zugangsdaten für dieses Konto, um das Gerät danach wieder neu einzurichten.
Das Windows-Betriebssystem für Handys wurde eingestellt. Nach dem Zurücksetzen kannst du keine Apps neu installieren und eventuell kein Microsoft-Konto mehr verknüpfen.

Updates für das Betriebssystem bleiben erhalten. Wenn du dein Handy zum Beispiel von Android 12 auf Android 13 aktualisiert hast, so läuft auf dem Gerät nach dem Zurücksetzen immer noch Android 13.

Bei einigen Geräten kannst du auch nur die Geräteeinstellungen zurücksetzen, ohne deine Apps und Daten zu verlieren. Das empfiehlt sich, wenn du zum Beispiel eine Fehlfunktion hast, die vielleicht auf einen Softwarefehler zurückgeht.